Kategorie-Archiv: ERP

Workshop: IT zukunftsorientiert gestalten – mit SAP Business ByDesign das ERP-Puzzle auflösen

Mittwoch, 21. Juni 2017, 15:00 Uhr – 17:30 Uhr in Bonn

Workshop für mittelständische Unternehmen

 

„Puzzle“ bedeutet auf Englisch auch „Rätsel“, – und es ist wirklich ein Rätsel, wieso viele Unternehmen sich heute immer noch mit einer IT-Landschaft aus vielen einzelnen Puzzleteilen herumschlagen. Kann SAP Business ByDesign dafür die Lösung sein?

Zugegeben – spezielle Anwendungen wie z.B. CAD-Systeme oder Geo-Informationssysteme sind sehr komplex und spezifisch und werden immer eigenständige Softwarelösungen bleiben.

Jedoch zählen CRM, Auftragserfassung, Projektverwaltung, Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung, Produktionsplanung und Personalverwaltungen zu den Standardanwendungen im Unternehmen. Diese bilden zusammen das ERP (Enterprise Resource Planning), das Herzstück der Unternehmens-IT. Hier gibt es schon seit Jahrzehnten integrierte Softwarepakete wie z.B. das ECC (früher R/3) vom Branchenprimus SAP.

Das ERP-Puzzle mit SAP Business ByDesign auflösen

Seit Jahren hat sich im deutschen Mittelstand die Auffassung zäh festgesetzt, SAP sei nunmal nichts für kleine und mittlere Unternehmen: zu groß, zu teuer, zu kompliziert, zu unflexibel. Horrorgeschichten von missglückten Projekten und ausufernden Kosten machen immer noch die Runde – obwohl Softwaretechnologie und Lizenzpreise sich längst zum Wohle des Kunden weiterentwickelt haben. Angesichts der Schmerzen, die mit der real existierenden ERP-Puzzle-Landschaft einhergehen, lohnt sich heute ein frischer unverstellter Blick auf das aktuelle Portfolio der SAP AG – die sich übrigens auch kulturell gewandelt hat und den Sorgen und Anliegen des Mittelstands heute deutlich offener entgegenkommt als noch vor 10 Jahren.

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam mit Entscheidern und Fachleuten aus dem Mittelstand ergebnisoffen erarbeiten, wo die größten Schmerzpunkte in der heutigen ERP-Landschaft auf dem Weg zur Digitalisierung liegen – und ob und in welcher Form das Lösungsportfolio der SAP hier Abhilfe schaffen kann.

Dabei treten wir als Beratungsunternehmen bewusst in eine gesunde Distanz zur SAP und sehen uns als Anwalt des Kunden, um Wünsche und Kritik aufzunehmen und als SAP-Partner in Richtung des Herstellers zu kanalisieren.

Agenda:

  •  Mittelstand: vom Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen
  •  Das real existierende Puzzle: Lieferanten, Hardware, Systemgrenzen
  •  Wo sind die Schmerzen: Schnittstellen oder Handarbeit
  •  Cloud-Bedenken schmelzen dahin wie die Wolken in der Sonne
  •  Zugriff: Länder, Sprachen, Gesetze
  •  Digitalisieren oder abgehängt werden
  •  Ausblick: Digitalisieren über Unternehmensgrenzen hinweg
  •  Anschließend Get-together bei Kölsch und Brezeln


Veranstaltungsort: Uzuner Solutions GmbH, Bornheimer Str. 127, 53119 Bonn

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung bis Freitag, 16.06.2017. Hier geht es zum Anmeldeformular oder melden Sie sich direkt per E-Mail an t.heinemann@uzuner-consulting.com.

1. FC Nürnberg nutzt SAP Business ByDesign

In diesem wunderschönen Image-Video von Goebel und Mattes beschreibt Dr. Mario Hamm, Finanzdirektor des 1. FC, dass ein Sportverein wie ein mittelständisches Unternehmen geführt werden muss. Besonders in schwierigen Zeiten, wie z.B. nach dem Abstieg aus der Bundesliga, müssen Kostenkontrolle und Reporting strukturiert und automatisiert ablaufen.

 

„SAP Business ByDesign hat uns den wahren Mehrwert in der Krise gezeigt: maximale Informationsqualität in Echtzeit!“

 

Siehe auch dazu den SAP-Artikel unter http://news.sap.com/germany/1-fc-nurnberg-mit-der-cloud-zuruck-in-die-bundesliga/

Nach dem Erfolg gegen Hannover wünschen wir heute alles Gute!

SAP Business ByDesign: Roadmap von Rainer Zinow

Der SAP-Produktmanager Rainer Zinow stellte auf der SAPPHIRE gemeinsam mit dem Leiter der indischen Entwicklungsabteilung die aktuelle Roadmap für die Weiterentwicklung von Business by Design vor.

Funktionen für Fertigung, Handel und Distribution

SAP Business ByDesign hat einst im Dienstleistungssektor begonnen. Noch immer stammen 35 % der Kunden aus den „Professional Services“.
Bisher lag der Fokus der Entwicklung deshalb auf Funktionen für Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor. Inzwischen gilt die Lösung für diese Branche als ausgereift, zahlreiche erfolgreiche Kundenstories zeigen, dass der Funktionsumfang bereits jetzt beträchtlich ist. Aus den USA kommt inzwischen allerdings eine enorme Nachfrage aus Fertigung und Handel. Deshalb bekommen ergänzende Funktionen für Handel, Distribution und Fertigung in der Weiterentwicklung von Business ByDesign jetzt eine höhere Priorität.

Konkret geplant sind wichtige Features wie zum Beispiel:

  • Produktkostenkalkulation,
  • Lohnbearbeitung,
  • Serialnummern,
  • Retouren von Kits,
  • Bonusabwicklung.

 

Ausfallsicherheit

Wer ein extern gehostetes System nutzt, um die Nervenbahnen seines Unternehmens abzubilden, will und muss sich darauf verlassen können, dass dieses System zu jeder Tages- und Nachtzeit funktioniert. Ein zentrales Thema für SAP ist deshalb die Ausfallsicherheit des Systems. Im Hintergrund wird derzeit sehr viel Arbeit geleistet, um absolute Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

Skalierbarkeit

Einer der zentralen Vorteile für eine Nutzung von Cloud-Lösungen ist die einfache und flexible Skalierbarkeit, sowohl bei steigenden als auch bei einbrechenden Umsätzen. Um eine lineare Skalierbarkeit bei Wachstum zu gewährleisten, arbeitet SAP intensiv mit INTEL zusammen.

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Energieeffizienz

Server verbrauchen Strom, und für ein großangelegtes, redundant angelegtes System sind diese Verbrauchswerte häufig immens. Deshalb spielen sie sowohl aus finanzieller als auch aus ökologischer Sicht eine nicht zu unterschätzende Rolle. Auf der Prioritätenliste von SAP steht deshalb auch die fortlaufende Optimierung des Energieverbrauchs ihrer Cloud-Server.

Referenzkunde
Derzeit migriert gerade ein spannender Kunde auf SAP Business ByDesign: Die niederländische Post will mit ihren ERP-Prozessen in die Cloud. Nach anfänglicher Skepsis haben die Entscheider dort inzwischen absolutes Vertrauen in Cloud und Business ByDesign und sind besonders von Performance und Skalierbarkeit sehr angetan. Die Customer Case Study wird demnächst in einem Whitepaper näher vorgestellt.

Customer Panel: Business ByDesign Kundenstories

Auf der SAPPHIRE in Orlando, der jährlichen User-Konferenz für SAP-Kunden, habe ich mir zahlreiche Sessions zu SAPs Cloud-Lösung Business ByDesign angeschaut. In einem Customer Panel wurden mehrere erfolgreiche Kundenprojekte mit SAP Business ByDesign vorgestellt.

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Zum Beispiel Cardinal Health. Das international tätige Unternehmen hat SAP Business ByDesign innerhalb von 12 Monaten in 24 Ländern implementiert.

Das Partner-Netzwerk gab ihnen die Zuversicht, dass dieses Mammut-Unternehmen zu schaffen ist – und das war es. Dabei stand das Unternehmen, das Krankenhäuser unter anderem mit Pharmazeutika und Medizintechnik ausstattet, vor einer besonderen Herausforderung: Sie hatten von Mitbewerber Johnson & Johnson kurz zuvor für knappe $ 2 Mrd. dessen Medizingerätetochter Cordis gekauft und mussten den Unternehmensbereich mit all seinen Ablegern innerhalb weniger Monate integrieren.

Die Vertreter von Cardinal Health waren sicher: Die praktische Umsetzung dieses Deals mit Johnson & Johnson wäre ohne Business ByDesign nicht möglich gewesen. Aber auch die weitere Abwicklung der Verpflichtungen (TSA) würde ohne die SAP-Cloud-Lösung nicht ohne weiteres funktionieren.

Damit ist Cardinal Health kein klassischer Business Case, sondern ein Beispiel für eine strategische Entscheidung.

 

CHEP ist Anbieter im Pooling von Paletten und Behältern. Das Unternehmen der Brambles Limited ist ein riesiger ECC-Kunde und hatte das gesamte SAP-basierte ERP-System on premise. Cheryll Baggitt erzählte von den Erfahrungen des Unternehmens mit Business ByDesign.

Das neue Container Department wollte aber seine „eigene Welt“ haben und nicht von der enormen Komplexität des ECC-Systems abhängig sein. Deshalb stand CHEP vor der Herausforderung, innerhalb von 100 Tagen eine Lösung zu finden, mit der sie live gehen konnten – ohne zusätzlichen Headcount.

Sie entschieden sich für Business ByDesign und die Integration hat funktioniert. Ihr Fazit: Der Overhead ist minimal, die Integration bzw. der Umstieg funktioniert wirklich nahtlos, ihre Ängste vor Systemausfällen waren unbegründet. Anders als bei Salesforce hatten sie von keinerlei Ausfällen zu berichten.

Ihrer Erfahrung nach sind die Einsparungen gegenüber ECC tatsächlich signifikant. Daher wird es so schnell auch kein Upgrade auf ECC geben.

Auch die groß angelegte, international arbeitende SAP Users‘ Group ASUG nutzt Business ByDesign selber und ist überzeugt: Die neue Cloud-Lösung ist viel besser als das Stückwerk vorher. Auch sie sind beeindruckt vom Funktionsumfang der Lösung: Immer noch finden sie neue Funktionen heraus, von denen sie noch nicht wussten. Sie nutzen das System unter anderem als Financial Backbone.

Als letztes Unternehmen stellte Skullcandy seine ByDesign-Erfahrungen vor. Der weltweit agierende Kopfhörer-Hersteller setzte vor dem Einsatz von Business ByDesign auf Excel-Tabellen („Excel-driven company“). Eine eigene IT-Abteilung wollten sie nicht haben, und so war die Entscheidung für ein extern gehostetes Cloud-System schnell getroffen. Das Unternehmen war zu diesem Zeitpunkt im „Startup-Mode“ und hatte keinen formalen Business-Plan.

Bis heute sind Skullcandy zufrieden mit ihrer Entscheidung und betonen unter anderem die Vorteile, die sie durch das zentrale ERP-System bei ihrem Börsengang hatten. Die Auditoren haben den Punkt einfach nur abgehakt und hatten keine weiteren Fragen.

Heute ist Skullcandy auf Expansionskurs und auch dabei machen sich die Vorteile der Cloud-Lösung bemerkbar. Denn egal, welches Tempo das Wachstum hinelgt – das System wächst einfach mit!

Cloud-ERP mit SAP: Wir sind Vertriebspartner!

Die CeBIT ist jedes Mal ein inspirierendes Ereignis, in diesem Jahr haben wir uns ganz besonders darauf gefreut. Denn wir haben die Messe diesmal dazu genutzt, unsere Partnerschaft mit der SAP zu unterschreiben.

Ab sofort sind wir Value Added Reseller für SAP Business ByDesign – die ERP-Cloud-Lösung der SAP!

SAP CeBIT 2016

Für jeden Kunden die richtige Lösung zu finden, ist traditionell unser vorderstes Ziel – natürlich auch im Bereich ERP. Gerade für mittelständische Unternehmen kristallisieren sich hier seit einiger Zeit die Vorteile einer cloud-basierten Lösung immer stärker heraus: geringere Investitionskosten, flexiblere Skalierbarkeit, durchdachte Lösungen für dezentrale Systeme und Schnittstellen, um nur die wichtigsten zu nennen. Weiterlesen »

ERP: Alte Zöpfe abschneiden? Oder auf Bewährtes setzen?

Cloud- und SaaS-Lösungen sind auf dem Vormarsch – in den unterschiedlichsten Bereichen. Auch bei ERP-Systemen gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, Daten und Applikationen nicht mehr lokal abzubilden, sondern auf extern gehostete Software zuzugreifen. Bislang trauen sich viele Unternehmen an diesen Schritt nicht heran – warum eigentlich? Und haben sie Recht?

Zentrale Schnittstelle, Steuerungseinheit, Datenspeicher – die ERP-Software ist in der Regel das Nervensystem eines jeden Unternehmens. Hier läuft alles zusammen – und von hier gehen Nervenbahnen in sämtliche Unternehmensbereiche. Kein Wunder, dass die meisten Unternehmen dabei auf Bewährtes setzen und Sicherheitsaspekte in den Vordergrund stellen. Schließlich mag sich niemand vorstellen, was passiert, wenn das Nervensystem plötzlich nicht mehr will.

Never change a running system?

Nach dem Motto: Warum ändern, was funktioniert, bleiben viele Unternehmen deshalb bei den ERP-Szenarien, die sie kennen. Und während sie etwa in Sachen Kommunikation oder Kundenmanagement gerne mal alte Zöpfe abschneiden und zum Beispiel auf moderne Cloud-Lösungen setzen, sind sie beim Thema ERP eher konservativ.

Ist das ausschließlich auf die Angst vor dem Neuen zurückzuführen? Weiterlesen »

Applikations-Portfolio rationalisieren

Die Computerwoche zitiert aus der Capgemini-Studie „IT-Trends 2016“:

„Bei der Rationalisierung des Anwendungsbestand geht zunächst um eine Bestandsaufnahme: Welche Anwendungen laufen im Unternehmen und welche Funktionen decken sie ab? Wo Konzerne 3.000 oder 4.000 Anwendungen betreiben, ist allein diese Bestandsaufnahme eine Herausforderung.[..] Solche Bestandsaufnahmen werden häufig im Rahmen von Cloud-Vorhaben vorgenommen, um festzustellen, welche Applikationen mit welchem Aufwand Cloud-fähig gemacht werden können. [..] Besonders nachhaltig, aber oft mit hohen Investitionen verbunden, ist das Abschalten und Konsolidieren von Anwendungen.“

Dieser Einschätzung kann ich nur zustimmen. Heutige ERP-Systeme werden seit 15-20 Jahren betrieben und haben über diese Zeit eine Vielzahl von Optimierungen und Modifikationen erfahren. In unserer laufenden Projektarbeit zeigt sich täglich, dass diese Altlasten (deren Ursprung und Sinn oft niemand mehr kennt und die nicht immer dokumentiert sind) die problemlose Weiterentwicklung der Systemlandschaft zunehmend hemmen und mehr schaden als nützen.

Ein Großreinemachen ist dringend erforderlich, und zwar sowohl im Bereich Coding als auch bei den Stammdaten. Dabei unterstützen wir gern mit unserer Prozesskenntnis und unserem Technologie-Know-How.

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